Mit dem Go-live ist ein wichtiger Schritt geschafft. Doch damit eine Transportmanagementsoftware im Arbeitsalltag ihr volles Potenzial entfalten kann, braucht es mehr als einen erfolgreichen Systemstart: Entscheidend ist, dass Anwenderinnen und Anwender Funktionen verstehen, Zusammenhänge erkennen und Möglichkeiten gezielt für ihre Prozesse nutzen können. Genau hier setzte die mehrtägige Schulung für die Schmalz + Schön GmbH, Teil der Nordic Transport Group, am Translogica-Standort in Innsbruck an.
Rund 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen dabei mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen zusammen. Einige arbeiteten bereits seit Jahren mit dem System, andere hatten bislang nur wenige Berührungspunkte. Auch fachlich war die Gruppe breit aufgestellt – von IT und Prozessmanagement über Support bis hin zur Spedition. Beste Voraussetzungen also, um Wissen zusammenzuführen, Perspektiven auszutauschen und ein gemeinsames Verständnis für Translogica zu schaffen.
Zum Auftakt stand das Thema OCR im Mittelpunkt. Der Einstieg bot die Möglichkeit, Grundlagen gemeinsam aufzuarbeiten und eine einheitliche Wissensbasis zu schaffen. Darauf aufbauend ging es in den folgenden Tagen zunehmend tiefer in das System. Geschäftsregeln, Abläufe und systemische Zusammenhänge wurden detailliert betrachtet, immer mit dem Ziel, nicht nur einzelne Funktionen kennenzulernen, sondern Translogica als Gesamtsystem besser zu verstehen.
Wie aus diesem Wissen konkrete Lösungen entstehen können, zeigte sich insbesondere zum Ende der Schulungswoche. Im Bereich dotiga entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Anleitung eigene Workflows. Diese wurden anschließend erfolgreich in das Livesystem übernommen. Aus Schulungsinhalten wurde damit direkt anwendbare Praxis.
Nach dem Go-live im Januar war die Schulung somit der konsequente nächste Schritt: Erfahrungen aus den ersten Monaten konnten eingeordnet, vorhandenes Wissen vertieft und neue Möglichkeiten aufgezeigt werden. Gleichzeitig entstand ein noch besseres Verständnis dafür, wie Prozesse mit Translogica gestaltet und weiterentwickelt werden können.
Dass intensiver Wissenstransfer am besten im direkten Austausch funktioniert, zeigte sich auch abseits der eigentlichen Schulungsinhalte. Die offene Atmosphäre am Standort Innsbruck, der enge Austausch mit dem Translogica-Team und die Möglichkeit, individuelle Fragen unmittelbar zu klären, machten die Schulung zu einer rundum wertvollen Woche.
Denn am Ende gilt: Je besser die Möglichkeiten eines Systems verstanden werden, desto gezielter können sie im täglichen Einsatz genutzt werden.