Teilladung
Eine Teilladung bezeichnet in der Logistik eine Sendung, die einen Lkw nur teilweise auslastet, jedoch größer ist als typisches Sammelgut. Die Ware stammt in der Regel von einem Absender und ist für einen Empfänger bestimmt, belegt aber nicht die gesamte Ladefläche des Fahrzeugs.
Teilladungen liegen damit zwischen Sammelgut und Komplettladung.
Merkmale einer Teilladung
Typische Eigenschaften sind:
- ein Absender, ein Empfänger
- mittlere Sendungsgröße
- keine vollständige Fahrzeugauslastung
- meist direkter Transport oder mit wenigen Umschlagpunkten
Die Abrechnung erfolgt häufig nach Lademetern, Gewicht oder Volumen.
Ablauf bei Teilladungen
Je nach Speditionskonzept kann eine Teilladung:
- direkt transportiert werden
- mit einer weiteren Teilladung kombiniert werden
- über Umschlagpunkte geführt werden
Der organisatorische Aufwand ist geringer als bei Sammelgut, aber höher als bei Komplettladungen.
Beispiel aus der Praxis
Ein Hersteller versendet acht Paletten an einen Kunden. Die Sendung belegt rund ein Drittel der Ladefläche eines Lkw. Da sie zu groß für den Sammelgutverkehr ist, wird sie als Teilladung transportiert.
Vorteile von Teilladungen
- wirtschaftlicher Versand mittlerer Sendungsmengen
- kürzere Laufzeiten als im Sammelgutverkehr
- geringeres Umschlag- und Beschädigungsrisiko
Abgrenzung zu anderen Transportarten
- Sammelgut: viele kleine Sendungen verschiedener Absender
- Teilladung: mittlere Sendung eines Absenders
- Komplettladung: ein Absender belegt das gesamte Fahrzeug
Kurz gesagt:
Eine Teilladung ist eine mittelgroße Sendung, die einen Lkw nicht vollständig auslastet, aber größer ist als Sammelgut.